Das Seminar für Schauspieler und Sänger

In der extrem spannungsgeladenen Welt des Theaters und der Oper interessiert es mich, die wichtigsten Akteure - die Schauspieler, Sänger, Musiker und Tänzer - zu unterstützen in ihrem Streben nach Balance - rein körperlich, aber auch im Sine einer Balance zwischen Tun - und Wahrnehmen, zwischen  Anspruch und der Erlaubnis, Fehler zu machen, zwischen Atemdruck und Stimmlippenspannung sowie zwischen den einzelnen Stimmparametern etc.

Balance  erlaubt es, die enormen Kräfte, die in Vorspechen/Vorsingen, Proben und Premieren wirken, produktiv zu nutzen, sie zu genießen und so  wie nebenbei  den hohen Leistungsanforderungen gerecht zu werden. Leistung und eigenes Wachstum müssen sich nicht ausschließen.

Stimme Körper Klang vermittelt die klanglichen und körperlichen Parameter von Effizienz und Leichtigkeit, die künstlerischen Ausdruck möglich machen (statt diesen zu erzwingen). Dazu gehören - neben anderem - auf Seiten des Klangs Sängerformanten und Vibrato, auf Seiten des Körpers die Wahrnehmung der Aufrichtung, der Bewegungsqualität und des Köperschalls.

Was passiert?
Berührung und Bewegung sind ein Mittel. Minimale Berührungen am Hals, gezielte Veränderungen im Stehen oder in der Dynamik einer Bewegung erlauben, alte Muster loszulassen und der Stimme, sich neu zu organisieren. “Neu” heisst hier meistens: freier, beweglicher, mit weniger Aufwand.

Seitens des Klangs können auf verschiedene Weisen Veränderungen in der Wahrnehmung des eigenen Klangs erreicht werden; dazu zählen Rohre, Töpfe, Buchdeckel, Fenster oder Hände... Das kann auch digital sein, indem bestimmte definierte Klangbereiche (z.B: Sängerformant) während des Sprechens oder Singens gefiltert werden. Die Wahrnehmung ist der Schlüssel zu einer verbesserten Organisation. 

Die Anzahl an Spielmöglichkeiten des Unterrichts wächst mit jeder Stunde.


Im Zentrum
jeder Stunde steht der Sänger/Schauspieler mit seinem Thema. Ihm dienen alle Mittel und Methoden.
 

  • Die Arbeit vermittelt einen konstruktiven Umgang mit Stimmproblemen.

     
  • In jeder Phase kann an konkretem Text oder Sing-Material gearbeitet werden!

Ein Monolog oder Dialogteil kann Ausgangspunkt der Arbeit sein, unterbrochen durch eine kurze Feldenkraisintervention, danach wieder spielen, um zu sehen, wie sich ein bißchen mehr Freiheit in der Schulter auf die Figur auswirkt, auf den Fluß der Fanatsie.

Es kann an Tönen in bequemer Lage gearbeitet werden um die Sängerformanten klarer wahrzunehmen. Anschlißend kann es spannend sein zu hören, wie sich diese fürs Erreichen der Höhe auswirken.

Die Bewegung des Aufstehens kann so weit verlangsamt werden, daß Punkte hörbar werden, an denen der Klang von selber voller und weicher wird

Eine bereits völlig automatsierte Geste aus einem Stück kann mittel Alexandertechnik so verfeinert werden, .daß sie wieder bedeutunsgvoll im Erleben wird.

 Eine Bewegunsggewohnheit im Kopf-Hals-Bereich kann nachhaltig verändert werden.

Oftmals wird plötzlich klar, wie wenig es eigentlich braucht, um zu spielen, um zu singen: Nichts.

USw. USf.
 

Für die, die mehr wollen

Sängerfor manten
für Sing- UND Sprechsti mme