Offene Termine

2018

Die Termine für die Ausbildungsgruppe in Wien und Oldenburg stehen noch nicht fest. In Wien wird es voraussichtlich drei bis vier Wochenenden (Freitag bis Sonntag) geben in den Monaten April, Mai, Juli. Kostenpflichtiges, auch eintägiges Schnuppern ist möglich. FOBI-Punkte über logopädie-austria möglich!!

Für alle folgenden Seminare gibt es selbstverständlich die beliebten FOBI-Punkte!

  • 26. + 27. 1. 2018 in Freiburg.
    • ib Medizinische Akademie Freiburg. Röhren und Ballons, Pfeifen und Suppenlöffel. Stimmspielzeuge in der Therapie.

2017

 

  • 10. - 12. November: Ausbildung, Wien

 


2016

  • Wege zur manuellen Stimmtherapie. Ort: Gut Altona, 27. 2. / 28. 2 2016. Anmeldungen über: logofortbildungen.de Ausbildung Funktionale Körper- und Stimmentwicklung,Ort: Wien. 20.-22. Mai 2016
  • ,Ausbildung Funktionale Körper-   und Stimmentwicklung, Ort: Oldenburg. 3.-6. Juni 2016
  • Arbeit mit Hochleistungsstimmen. Ort: Bremen. 2./ 3. September 2016. Veranstalter: Deutscher Bundesverband für Logopädie. Link.
  • Ausbildung Funktionale Körper- und Stimmentwicklung, Ort: Wien. 11. - 13. November 2016
  • Ausbildung Funktionale Körper- und Stimmentwicklung, Ort: Oldenburg. 19. - 20.  November 2016
  • Röhren und Ballons, Pfeifen und Suppenlöffel - Stimmspielzeuge in der Therapie. Ort: DBL Zentrale, Frechen bei Köln. 25. / 26. November 2016.  Veranstalter: Deutscher Bundesverband für Logopädie. Link

 

  •  

2015

  • Oldenburg, Ausbildung Funktionale Körper- und Stimmentwicklung, 13. - 15. Februar
  • Wildeshausen. Körperarbeit in der Stimmtherapie. Ort: Gut Altona, 27. 2. / 28. 2 2015. Anmeldungen über: logofortbildungen.de
  • Oldenburg, 13. & 14. März  VoxVisionEar. Anmeldung über den dbl.
  • Wien: Funktionale Körper- und Stimmentwicklung. 20./21.3. 2015. Anmeldungen über Logopädie Austria
  • Oldenburg: 15. - 17.5. AUSBILDUNG
  • Oldenburg: 3 -6. Juli   AUSBILDUNG
  • Düsseldorf; Körperarbeit in der Stimmtherapie 16.-17.10.2015. Anmeldungen über:  www.duesseldorfer-akademie.de
  • Wien Ausbildung: 23.-25. Oktober
  • Oldenburg 28.-29. November: Klangorientierte Stimmarbeit mit VoxVisionEar


2014

  • Wildeshausen, Gut Altona, 21. und 22. Februar , Der Klang in der Stimmarbeit bei: LOGO Fortbildungen
  • Salzburg, 7. – 8. März, Vortrag zur Alexander Technik in der Stimmarbeit beim Symposion zum TAG DER LOGOPÄDIE Logpädieaustria
  • Oldenburg, 1.- 4. August Ausbildungsblock Funktionale Körper- und Stimmentwicklung.
  • Wien: 15 - 17. August. Schnupperwochenende Ausbildung
  • Linz,  20. September, Vortrag zu “VoxVisionEar” & Workshop zu “Funktionale Körper- und Stimmentwicklung” innerhalb des “Feuerwerk der Stimme” – 10 jähriges Jubiläum des Stimmnetzwerkes stimme.at.  Anmeldung zu Workshop oder Vortrag über stimme.at. Im Abendprogramm gebe ich “Heiterer Kafka: Blumfeld, ein älterer Junggeselle...”. Hier die vorläufige Infobroschüre.
  • Oldenburg, 24. September, “Status spielen - oder: Wie Sie souveräner im Klassenzimmer agieren” & “Entwicklung einer tragfähigen Sprechstimme” Beide Seminare sind Teil der “Pädagogischen Woche” Oldenburg.  Infos demnächst hier.
  • Leipzig:  26. & 27. September Stimmfunktion und Ausdruck. Heimerer Akademie
  • Wien: 30. Oktober bis 2. November. Ausbildungswochenende Wien
  • Oldenburg. 1. & 2. November: VoxVisionEar. Oldenburg
  • Vechta 19.11. / 26.11. und 3.12. Tragfähigkeit für Lehrerstimmen
  • Oldenburg: 28. -30. November Ausbildungswochenende Oldenburg


2013

2012

 

Suppenlöffel und Sonagramm - Stimmpädagogische Spielzeuge in funktionaler Stimmarbeit
Hamm, dgs

24./25. Februar 2012

Im funktionalen Stimmtraining werden teils lustig anmutende, teils technisch anspruchsvolle Spielzeuge verwendet, um Zusammenhänge zwischen Hören und Phonation, hörgesteuerter Zungenbeweglichkeit und Atemfluss sowie Vokal- oder Sängerformanten und anderem mehr erfahrbar zu machen. Sie finden Anwendung auf allen stimmlichen Niveaus. Sie eröffnen Spielfelder außerhalb des gewohnten Rahmens, ermöglichen  einen unbelasteten Blick auf die eigene Stimme und wecken spielerische Neugier auf physiologische oder physikalische Aspekte.

Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen einige einfache Klangerzeuger wie Luftheuler oder Klorolle mit Membran, Suppenlöffel sowie eine Software zur Frequenzanalyse. Letztere wird oft bloß im Zusammenhang mit objektiver Stimmanalyse genutzt. Die TeilnehmerInnen lernen hingegen, dieses Werkzeug (kostenlose Freeware) auch sinnlich für sich und ihre Patienten einzusetzen und so mit bisher verborgenen Anteilen der eigenen Stimme in Kontakt zu treten. (Etwa den eigenen Sängerformantbereich, den hellen oder dunklen Vokalanteil etc.).

Die anderen Spielzeuge beleuchten Phänomene wie die Registerbalance, Luftstrom und Hauch, die Rolle des weichen Gaumens für die Spannungsketten im Körper sowie die Sänger-Sprecherformanten.

Neben dem unmittelbaren Effekt von leichterer und zugleich leistungs- und ausdrucksstärkerer Phonation dienen diese Spielzeuge der Vermittlung funktionaler Zusammenhänge. Der Spielcharakter ermöglicht zudem, hinderlichen Perfektionismus zu unterwandern. Darüber hinaus fördert er das eigenständige Üben anhand der im Spiel erfahrenen physiologischen und akustischen Kriterien.

Als Einführung in den konzeptionellen Rahmen eignet sich dieser im Internet frei zugängliche Artikel: http://www.stimme-koerper-klang.de/html/stimulative_stimmpraxis.html

Im Buch „Die souveräne Stimme“ (Gabal Verlag; auch zu beziehen über den Seminarleiter) sowie in „Der Klang in der Stimmarbeit“, erschienen in „Forum Logopädie“, Ausgabe Juli 2011 werden einige der Spielzeuge vorgestellt

Das Seminar bezieht sich inhaltlich auf die Arbeit mit Erwachsenen.

Zielgruppe:
Sprachtherapeut(innen)en,
Logopäd(innen)en

Veranstaltungstermin:
Freitag, 24. Februar 2012
von 15:00 bis 19:00 Uhr
Samstag, 25. Februar 2012
von 09:00 bis 17:15 Uhr

Teilnehmerzahl:
mindestens 10, maximal 12 Personen
Anmeldung

 

Der Klang als ein Schlüssel zur Stimmentwicklung

an den 4. Zürcher Stimmtagung vom 16. - 17. März 2012

Anmeldungen:

E-Mail: aline.schori@usz.ch

Direktnummer: 044 255 58 84

www.orl.unispital.ch

 

Stimulative Stimmpraxis - Was funktionale Methoden auszeichnet
Datum: 30.03.2012 - 31.03.2012
Uhrzeiten:
FR 12:00 - 18:00
SA 09:00 - 18:00
Ort: Hamburg
Seminarbeschreibung:
Indirektes Vorgehen, nicht-manipulative Körperarbeit, prozessoffene Aufgaben, eigenes Erfahren von funktionalen Zusammenhängen, Spielsituationen statt schematischer Übeprozeduren - das sind nur einige von vielen spannenden Eigenschaften funktionaler Methoden.
Dieses Seminar zeigt auf, wie Feldenkrais, die Alexander-Technik und das Funktionale Stimmtraining sich wechselseitig erweitern. Impulse gehen nicht nur von der Körperebene zur Stimme, sondern auch vom Ohr zur Motorik.
Das elegante indirekte Vorgehen zeigt sich im Feldenkrais etwa darin, einem Verspannungsmuster eher zu folgen, als zu versuchen, ihm entgegen zu arbeiten (Dehnung). Im Funktionalen Stimmtraining können Nebengeräusche im Klang - anstatt des Versuchs, sie abzuschalten etwa durch Erhöhung der medialen Kompression - eine wichtige Rolle zur Ausbildung der Sängerformanten spielen.
Der Wahrnehmung als zentralem Spieler in der Steuerung kommt in diesen drei Methoden eine dynamische - statt eine kontrollierende - Rolle zu. „Hören Sie mal auf Ihren Stimmklang!" - das bedeutet normalerweise: „Hören Sie denn nicht, was da alles falsch läuft, raschelt und rauscht?!" Die Frage „Wie sitzen Sie?" scheint zu implizieren: jedenfalls nicht „richtig". Wer nimmt sich schon gerne selbst wahr, wenn es dort - also bei mir - doch bloß Unzulänglichkeiten zu bestaunen gibt?
Funktionale Methoden schaffen dagegen einen positiven Zugang zur eigenen Wahrnehmung und docken an die innere Lust, sich zu erweitern und zu verbessern, sich freier und leichter zu bewegen sowie voller, bewegter und mit mehr Lust am Risiko zu sprechen oder zu singen, an.
 
Voraussetzung: Bitte lesen Sie vor Seminarbeginn zwei Artikel des Dozenten, frei zugänglich unter:
http://www.stimme-koerper-klang.de/Der_Klang_in_der_Stimmarbeit.pdf
und
http://www.stimme-koerper-klang.de/html/stimulative_stimmpraxis.html

Anmeldung über ProLog

Hochleistungsstimmen - Stimmtherapie mit Schauspielerinnen und Sängerinnen
Datum: 20.04.2012 - 21.04.2012
Uhrzeiten:
FR 12:00 - 18:00
SA 09:00 - 18:00
Ort: Leipzig
Seminarbeschreibung:
Dieses Seminar behandelt die besonderen Anforderungen an Hochleistungsstimmen und wie Sie mit Menschen arbeiten, die auf ihrem stimmlichen Gebiet Fachleute sind.
Welche Hochleistung?
SchauspielerInnen und SängerInnen haben mehrere Leistungsfelder, in denen sie bestehen müssen bzw. positiv gewendet: wachsen können. Dazu gehören:
•      Tragfähigkeit,
•      Dynamik,
•      Tonhöhenumfang,
•      Emotion,
•      Wandlungsfähigkeit.
Für alle Bühnenkünstler steht dabei die Tragfähigkeit an erster Stelle: Wer nicht gehört wird oder viel Energie allein dafür aufwenden muss, der hat Schwierigkeiten mit allen anderen Parametern und letztlich mit seiner Gesundheit. Daher steht die Arbeit mit dem Sänger-/Sprecherformanten im Mittelpunkt des Seminars.
Sänger- /Sprecherformanten
Während Sänger- oder Sprecherformant für´s Brötchenkaufen (Durchschnittsfunktion der Stimme) keine Rolle spielt, ist er für Bühnenkünstler von zentraler Bedeutung.
Unter welchen Bedingungen sich der Sprecher- oder Sängerformant im Stimmklang ohne Druck ausbildet, ist die Frage, mit der sich das Funktionale Stimmtraining in zentraler Weise befasst.
Es bietet darüber hinaus ein pädagogisches Konzept, das dem Lehrer/Therapeuten erlaubt, nicht in Konkurrenz zur bestehenden Sing- oder Sprechtechnik des Künstlers als Patienten zu treten. Das ist die Basis für eine Zusammenarbeit von zwei Stimmexperten an einer Stimme: Der Lehrerin/Therapeutin auf der einen und dem Künstler als Patienten auf der anderen Seite.
 
Voraussetzung: Bitte lesen Sie vor Seminarbeginn zwei Artikel des Dozenten, frei zugänglich unter:
http://www.stimme-koerper-klang.de/Der_Klang_in_der_Stimmarbeit.pdf
und
http://www.stimme-koerper-klang.de/html/stimulative_stimmpraxis.html

Anmeldung über ProLog

Hochleistungsstimmen - Stimmtherapie mit Schauspielerinnen und Sängerinnen
Datum: 11.05.2012 - 12.05.2012
Uhrzeiten:
FR 12:00 - 18:00
SA 09:00 - 18:00
Ort: München

Seminarbeschreibung:
Dieses Seminar behandelt die besonderen Anforderungen an Hochleistungsstimmen und wie Sie mit Menschen arbeiten, die auf ihrem stimmlichen Gebiet Fachleute sind.
Welche Hochleistung?
SchauspielerInnen und SängerInnen haben mehrere Leistungsfelder, in denen sie bestehen müssen bzw. positiv gewendet: wachsen können. Dazu gehören:
•      Tragfähigkeit,
•      Dynamik,
•      Tonhöhenumfang,
•      Emotion,
•      Wandlungsfähigkeit.
Für alle Bühnenkünstler steht dabei die Tragfähigkeit an erster Stelle: Wer nicht gehört wird oder viel Energie allein dafür aufwenden muss, der hat Schwierigkeiten mit allen anderen Parametern und letztlich mit seiner Gesundheit. Daher steht die Arbeit mit dem Sänger-/Sprecherformanten im Mittelpunkt des Seminars.
Sänger- /Sprecherformanten
Während Sänger- oder Sprecherformant für´s Brötchenkaufen (Durchschnittsfunktion der Stimme) keine Rolle spielt, ist er für Bühnenkünstler von zentraler Bedeutung.
Unter welchen Bedingungen sich der Sprecher- oder Sängerformant im Stimmklang ohne Druck ausbildet, ist die Frage, mit der sich das Funktionale Stimmtraining in zentraler Weise befasst.
Es bietet darüber hinaus ein pädagogisches Konzept, das dem Lehrer/Therapeuten erlaubt, nicht in Konkurrenz zur bestehenden Sing- oder Sprechtechnik des Künstlers als Patienten zu treten. Das ist die Basis für eine Zusammenarbeit von zwei Stimmexperten an einer Stimme: Der Lehrerin/Therapeutin auf der einen und dem Künstler als Patienten auf der anderen Seite.
 
Voraussetzung: Bitte lesen Sie vor Seminarbeginn zwei Artikel des Dozenten, frei zugänglich unter:
http://www.stimme-koerper-klang.de/Der_Klang_in_der_Stimmarbeit.pdf
und
http://www.stimme-koerper-klang.de/html/stimulative_stimmpraxis.html

Anmeldung über ProLog
 

Der Klang in der Stimmarbeit
18.-19.05.2012
Freitag, 14.00-19.00 Uhr;
Samstag 9.00-17.00 Uhr
Ort:  VitalCenter Münster

Der Klang wird gemeinhin als bloßes Produkt angesehen; er ist das, was beim Phonieren rauskommt. Lehrbücher befassen sich meist als zentral mit der Darstellung von Anatomie, etwa des Zwerchfells, der Lunge etc. Bewegung der Atmung und der Glottis werden beschrieben, die am Ende dann irgendwie in Klang resultieren. Dem Ohr und dem Hören fällt dabei nur die Rolle der "Petze" zu: Es meldet eifrig Hauch, Rauigkeit oder Intonationsunsicherheiten und wird damit einer aufs Pathologische gerichteten Perspektive verpflichtet. Bei den sich verbreitenden "objektiven" Messmethoden (also Frequenzdarstellungen) wird der Klang verbildlicht: jetzt ist er weder fühl- noch hörbar.

All dies motiviert nicht gerade zu einem Zuhören mit offenem Ohr, gerade das aber ist die Voraussetzung für jegliche Form von Stimmarbeit: die Bereitschaft, sich mit Haut und Haar einzulassen.

Dieses Seminar bietet die Möglichkeit zur Reflexion des Klangs im eigenen Therapiekonzept und  zeigt vor allem einfache Wege, vermittels des Klangs an der Stimme zu arbeiten.

Ziele

    Verbesserung der Tragfähigkeit
    Vergrößerung der dynamischen Spanne (in beide Richtungen!)
    Vereinfachung der Artikulationsbewegung
    Reduktion von übermäßiger Spannung
    wahrnehmungsgeleitete Phonation

Die vorgestellten Übungen können in der ganzen Spanne der Praxis eingesetzt werden, etwa bei

    Disphonien
    Hyper-Hypofunktionen
    Prävention und Coaching

Methoden

    Arbeit mit interaktivem Sonagramm, welches den Klang nicht nur visuell darstellt. Vielmehr kann man sich damit einzelne Formantbereiche (Vokal, Sänger-/Sprecherformant) bis hin zu einzelnen Teiltönen anhören und mit ihnen in einen klanglichen Kontakt treten.
    Klangkontakt zwischen mehreren Stimmen
    einfache Klangerzeuger
    Raumakustik nutzen
 

Zielgruppe:  

Das Seminar bietet gleichermaßen Anregungen für Logopädinnen/Logopäden, Sprachtherapeutinnen/ Sprachtherapeuten und Gesangspädagoginnen /Gesangspädagogen

Teilnehmerzahl:  
12
Dauer:  

2tägiges Seminar
14 Unterrichtseinheiten
Fortbildungspunkte:  

14
Teilnahmegebühren:  
210,- Euro

 

Innere Klangräume – der Sänger als Klangkörper

Salzburg 10. internationales Voice Symposium

24.- 26. August

 

 

Stimmfunktion und Ausdruck

12.-13.10.2012, Münster

Ideale der Sprecherziehung und Logopädie (etwa die sog. Indifferenzlage, Ruheatmung etc.) stehen oft im Widerspruch zu den sprecherischen oder gesanglichen Anforderungen des Alltags. Für Schüler oder Patienten zeigt sich dieses Dilemma darin, dass eine Übung zwar gut funktioniert, der Transfer in den Alltag aber nicht gelingt. Oder schon darin, dass sich während einer Übung mit dem angestrebten Ideal der angestrebte Ausdruck nicht realisieren lässt. ("Das klingt zwar schön, aber gekünstelt" "das ist zwar entspannt, aber so komme ich nicht in die Höhe").

Ziel des Seminars ist, das Spannungsfeld Funktion-Ausdruck spielerisch zu nutzen, um beide zu entwickeln. Die Übungen kommen also zum einen aus

    Schauspiel
    Kommunikationstraining
    Improvisationstheater

zum anderen aus dem

    funktionalen Stimmtraining (F. Rohmert, H. Stolze, O. Nollmeyer)
    Feldenkrais
    F.M. Alexander Technik

In Einzel, Partner- und Gruppenübungen wird an konkreten Stimmsituationen gearbeitet, um Funktion und Ausdrucksfreude der TN zu erhöhen.

Teilnehmerzahl:  
12

Termine und Kurszeiten:
  12.-13.10.2012

Freitag, 14.00-19.00 Uhr;
Samstag 9.00-17.00 Uhr
Ort:   
VitalCenter Münster
Zugang zu den Seminarräumen:
Steinfurterstr. 60
in Münster


Dauer: 
2tägiges Seminar
14 Unterrichtseinheiten
Fortbildungspunkte:  

14
Teilnahmegebühren:  

210,- Euro
evtl. Mitzubringendes:  
Bereitschaft, selbst zu sprechen und / oder zu singen.
 

 

 

 

 


2010


2011


Funktionale Körper- und Stimmentwicklung (FKS)

      Unterricht in Hamburg Samstag 3. Juli  2010 und Sonntag 21. November

      Gruppen- und Einzelunterricht für

        • Sprechberufler
        • Schauspieler und Sänger
        • Logopäden, Sprachtherapeuten
        • Gesangslehrer und Chorleiter
        • Körpertherapeuten
        • Laien und Brotesser

        Zentral ...

        ... ist die Erfahrung von Leichtigkeit in Aufrichtung und Bewegung, von Mühelosigkeit in der Stimme sowie ein Lernprozess, der den ganzen Menschen anspricht.

        Der Tag bietet Raum für Arbeit an den individuellen Themen der Teilnehmer – sei es die Sprech- oder Singstimme; Vortrag oder Lied; die Frage nach dem Einsatz von Stimme in verschiedenen Formen von Körperarbeit; dem Einfluß von Klang auf Atmung, Aufrichtung und Text- oder Liedinterpetation. Die Themen dürfen knifflig sein oder banal.

        Methoden, ein Überblick
        Die Alexander Technik und Feldenkrais sowie das Funktionale Stimmtraining (Lichtenberger Ausprägung) werden in integrierter Weise auf die Stimmarbeit angewendet.

        „Körperarbeit“ ist hier dabei nicht bloß Mittel zum Zweck, sondern erfährt durch die Rückwirkung des Klangs selbst eine Wandlung. Relevante Erkenntnisse der Stimmforschung, Akustik und Physik spielen eine Rolle.

        Hintergrundfragen

        Warum es kein Stimmorgan gibt, was das Geheimnis der Tragfähigkeit ist und wie Körperschall die Aufrichtung verbessert.

        Olaf Nollmeyer

        arbeitet seit Abschluß des Schauspielstudiums an der Folkwang Hochschule, Essen seit 15 Jahren als Stimmentwickler in freier Praxis, an Theater und Oper sowie für Logopäden und Fachverbände. Er entwickelt neue stimmpädagogische Spielzeuge und arbeitet als Schauspieler, Regisseur und Sänger.

      Der Seminartag am Samstag,  dem 3. Juli 2010
      Ablauf

      • 10 - 16 Uhr Gruppenunterricht
      • 16 - 20 Uhr Einzelunterrichte
         

      Themen
      10 - 12:00 Uhr: Alexander Technik

          Vorgestellt wird hier eine spezielle Form der Alexander Technik aus der "Marjorie-Barstow-Linie". Leichtigkeit und Einfachheit zeichnen sie aus. Feine Berührungen an Hals, Nacken, Schultern ermöglichen dem Körper, eine freiere Aufrichtung zu finden. Was gewohnheitsmäßig fest gehalten wurde, steht nun wieder der Stimmfunktion zur Verfügung.

          Besonders: Es kann direkt an Sprechsituationen, spezifischen Bewegungen, einem Lied, einer musikalischen Phrase oder einem spezifischen stimmlichen Thema gearbeitet werden.
           

      13:00  - 16:00 Uhr: Arbeit an Vokal- und Sängerformant am Klavier
       

          Obertöne und Formanten:  Eine Sache für die Esoterik oder die Forschung? Nein! Erfahren Sie ganz praktisch an Ihrer eigenen Stimme  wozu das Wissen um die akustischen Strukturen der Stimme nützlich ist! Und: Finden Sie Ihren Sahneton!
           
          Diese Form der Stimmarbeit ist für Sing- wie Sprechstimme gleichermaßen geeignet. Sie berührt das Herz der Stimme - das Hören wird fühlbar.
           
          Auch hier ist es möglich, die jeweilige Stimulation der Stimme auf Ihre konkrete Vortragssituation, ein Gespräch, Monolog oder Lied etc. zu übertragen.
           

      16:00 bis 20 Uhr Uhr: Einzelstunden (je 55 Minuten)
       

        Sie und Ihr Thema - Ihre Frage, Ihr Problem oder Ihr persönliches Ziel - stehen im Mittelpunkt der Einzelstunde. Aber Achtung: daraus ergeben sich oft genug auch konkrete "Hausaufgaben" für Sie!
         
        Eine Einzelstunde kann auch Fragen zu einer beliebigen "Technik" - wie etwa zur Alexander Technik, Feldenkrais im Stimmtraining, gefilterte Klänge, etc - zum Inhalt haben.
         

      Ort
      Die Chansonerie in Hamburg.
       

      Kosten
      Nur Gruppenunterrichte: 80,- Euro  Achtung: Kleingruppe! Maximal 9 Plätze für die Gruppe!
      Nur Einzelstunde: 60,- Euro
      Komplettpaket: 125,- Euro
       
      Anmeldung
      Olaf Nollmeyer Telefon: 0441 - 4855490. Mail: olaf.nollmeyer@stimme-koerper-klang.de


Sängerformanten für Sprecher AUSBGEBUCHT!

    • Tragfähigkeit, Leistungsfähigkeit und emotionale Energie für die Stimme
      bei den Stuttgarter Stimmtagen 2010
    • Sonntag, 3. Oktober, 9h00 - 11h00

      Die als Sängerformanten bezeichneten Teiltöne um 3000 Hz machen die Stimme tragfähig und brillant. Sie erlauben, den Muskelaufwand für die Phonation bedeutend zu mindern. Obgleich sie als wichtiges Kriterium einer leistungsfähigen Stimme gelten, werden sie selten auch zum Bezugspunkt in der Stimmarbeit gemacht.

      Die als Brillanz gehörten Klanganteile verleihen der Stimme eine gute Tragfähigkeit sowie emotionale Energie.

      Ursprünglich von Sängern entwickelt profitieren auch Sprecher und Schauspieler unmittelbar von den Sängerformanten, denn: Wer den Aufwand für Artikulation und Lautstärke verringern kann, wird authentischer, ohne an Leistungsfähigkeit einzubüßen. Die Entwicklung des Sängerformanten ist dabei vor allem eine Frage der Wahrnehmung. (Mittlerweile ist bei Sprechstimmen auch die Rede von einem "Sprecherformant").

      Im Workshop haben Sie die Möglichkeit, mit der eigenen Brillanz in Berührung zu kommen und den Nutzen für Ihre Sprechstimme zu erfahren.
    • zur Anmeldung:
    • http://www.gesprochenes-wort.de/stimmtage-anmeldung.html


Alexander Technik und die Entdeckung der Leichtigkeit

      13. und 14. November 2010 in Rinteln

      An der Alexander Technik faszinieren Leichtigkeit und Freiheit in Aufrichtung, Atmung und Bewegung, die unmittelbar schon nach wenigen Minuten unkompliziert erfahrbar werden. Und das, obwohl nur mit minimaler Berührung und leichter Lenkung der Aufmerksamkeit gearbeitet.

      Die Alexander Technik vermittelt nicht  ein neues „Tun“ („Halten Sie sich so, drücken Sie mal hier“) als vielmehr, einschränkende Gewohnheiten aufzugeben. Sie vermittelt ganz praktisch die Kunst des (gezielten) Nicht-Tuns. 

      Der Autodidakt F.M. Alexander formulierte bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts die spätere neurobiologische Einsicht in die Wichtigkeit der Steuerungskreises Gehirn-Körper (bzw. Motorkortex – Muskeln) und machte diese anwendbar.

      Dabei wird nicht an standardisierten Bewegungsfolgen oder in speziellen Haltungen gearbeitet. Ausgangspunkt für die Arbeit kann vielmehr eine selbstgewählte Aktivität sein:  Kopfdrehen, Aufstehen oder Hinsetzen, ein Buch lesen, Schreiben, Sprechen oder Singen, ein Instrument spielen, Kämmen oder Zähneputzen.

      Themen

      • F.M. Alexanders Entdeckung
      • Wahrnehmung und Organisation
      • Macht der Gewohnheit?
      • Innehalten
      • Konstruktives Denken
      • Nicht-korrigierende Berührung

      Olaf Nollmeyer

      lernte die Alexander Technik bei Julia Balter, Schülerin von Marjorie Barstow (Deutschland und USA; 1990 – 1995). 15 jährige Unterrichtserfahrung mit der Methode. Seminare für Profis, Fachleute und Leute wie du und ich. Zur Praxis gesellt sich die theoretische Auseinandersetzung, die sich in Fachartikeln und Büchern niederschlägt.


Die Stimme in der "Körperarbeit" - Einführungsseminar

    23. und 24.10 2010 in Rinteln

      • Wird das normalerweise nicht umgekehrt gedacht: Körperarbeit könne die Stimmfunktion fördern?
      • Und dass die Stimme gar eine Körpermethode erweitern könnte?

      Neben guten Erfahrungen gibt es auch gute Gründe dafür, warum die Beschäftigung mit Stimme und Klang lohnenswert ist für Berufsgruppen, die mit oder mittels des Körpers oder der Bewegung am Menschen arbeiten.

      Stimme und Klang bieten dabei nicht nur den Klienten/Patienten neue Möglichkeiten, sondern können auch die eigene Diagnostik und Arbeitsmethode erweitern.

      Vorgestellt wird hier kein Gesangsunterricht, sondern ein alltägliches und dennoch völlig unbekanntes therapeutisches Terrain btw. Lernfeld: Stimme und Klang.

      Drei Kopplungen

      Es gibt drei prinzipielle Möglichkeiten des Einsatzes der Stimme in die Körperarbeit:

    • Die Stimme des Klienten gibt dem Therapeuten Information über den Körper und den Menschen, die auf anderem Wege nicht abrufbar wäre.
    • Die Stimme kann der Selbstwahrnehmung des Klienten manchmal besser helfen als andere Arten von Wahrnehmung (Spannungsfühlen, Bewegungsqualität, visuelle Kontrolle von Haltung etc). Dies geschieht vermittels Vibrationsempfindung und Hören. So wird der Stimmklang für den Klienten zu einem Indikator für bessere Bewegung, an dem er sich orientieren kann.
    • Der Therapeut kann seine eigene Stimme zugleich als „diagnostisches“ und als „therapeutisches“ Instrument benutzen. (Z.B. durch Besingen des Fußes, der Wirbelsäule etc.)
      • Betrachten wir Stimme als Klangphänomen, lassen sich analog auch andere Klangerzeuger nutzen (z.B. Stimmgabeln, Klavier etc)

      In intensiver und humorvoller Einzel-Partner und Gruppenarbeit erfahren Sie sowohl Ihre eigene Stimme als auch Ihren Körper auf ganz neue Art. Es kann an ganz spezifischen Themen der TN gearbeitet werden.

      Aus dem Themenkatalog:

    • Grundlagen zum Regelkreis Stimme-Ohr-Körper
    • Selbsterfahrung mit diesem Regelkreis zum Beispiel in Bezug auf
    • Haltung
    • Bewegung
    • Stimme
    • Analog dem körperlichen Selbstbild: das klangliche Selbstbild
    • Hörgewohnheiten und Stimmklang
    • Die Akustik der Stimme
    • Kennenlernen der Stimmparameter
    • Erprobung von Stimm-Körper-Kontakt
    • Anwendung der eigenen Stimme - analog der bewegungs- und berührungsorientierten FI im Feldenkrais: "Funktionale Integration mittels Stimmklang"
    • Klärung nützlicher Vorgehensweisen für die eigene Praxis
    • Die Stimme lässt sich äußerst vielfältig einsetzen:
    • Anwendungsmöglichkeiten:

    • Haltungsprobleme
    • Blockierungen, z.B. an allen Diaphragmen (Beckenboden, Zwerchfell, Mundboden, Diaphragma Sellae etc.) entlang der Wirbelsäule oder rund um den Atlas
    • Regulierung des Cranio-Sacralen Rhythmus
    • Arbeit am Kiefergelenk
    • Schluckproblematik
    • Verbesserung von Bewegungsabläufen
    • allgemein: Entspannung, Steigerung der Selbstwirksamkeit
    • Es werden keine besonderen stimmlichen Fähigkeiten vorausgesetzt. Niemand muß vorsingen!


Alexander Technik und Stimme

25. und 26. März 2011 und 30. September 1.Oktober

Salzburg

An der Alexander Technik faszinieren die Leichtigkeit und Freiheit in
Aufrichtung, Atmung, Bewegung und resultierend auch in der Stimme, die unmittelbar erfahrbar werden. Und das, obwohl nur mit minimaler Berührung und leichter Lenkung der Aufmerksamkeit gearbeitet wird.

Der Stimme als sensiblem und vielfach vernetztem Phänomen kommt das offene
Vorgehen der Alexander Technik sehr entgegen.

Die Teilnehmer lernen, auf angenehme Weise den Blick für subtile
Kompensationsmuster zu schärfen (bei sich selbst, wie bei anderen), sowie
konstruktiv und spielerisch mit diesen umzugehen.
Die Alexander Technik vermittelt dabei nicht ein neues "Tun" ("Halten Sie
sich so, drücken Sie mal hier") als vielmehr, unbemerkte dysfunktionale
Gewohnheiten aufzugeben.

Die Alexander Technik hat kein Vokabular für die klanglichen Aspekte der
Stimme. Deshalb ist die Anbindung an den Erfahrungshorizont des Funktionalen
Stimmtrainings mit seinem differenzierten Hören und seinem spezifischen
Umgang mit Symptomen (wie etwa Nebengeräuschen) sinnvoll. So kann die durch
die Alexander Technik ermöglichte Offenheit stimmpädagogisch weiter
begleitet werden.

 

Hier weiter zu Logopädie Austria und zur Anmeldung. Akkreditiert für 16 Fortbildungspunkte


"Die souveräne Stimme - Prävention und Stimmtraining" in Frechen

20./21.05.2011, Frechen (bei Köln)

Inhalte

Bei Prävention und/oder Stimmtraining /Stimmcoaching geht es um die Entwicklung spezifischer
Leistungsmerkmale. Diese sind je nach Sprechsituation unterschiedlich.
- Eine Jazzsängerin benötigt einen differenzierten Umgang mit Hauch.
- Geht es um lange Sprechdauern in akustisch ungünstigen Räumen (z.B: Schule) sowie um Durchsetzungsfähigkeit, sind Sänger-/Sprecherformanten ein Thema
- In Beratung, Moderation, Coaching oder fürs Mikrofon stehen eher die mit Wärme und Tiefe verbundene Randschwingung im Vordergrund

Der "Stimmkompass"(siehe "Die souveräne Stimme", GABAL Verlag) stellt Beziehungen her
zwischen Stimmsituationen und den Klangbereichen:

  • Sänger-/Sprecherformant
  • Vokal
  • Bewegung (z.B. Vibrato)
  • Wärme, tiefster Teilton

So gelingt Ihnen einen Orientierung auf die für das jeweilige Coaching relevanten Stärken.
 

Der Stimmkompass stellt eine pragmatische Umsetzung der funktionalen Methode auf die Sprechstimme dar.

Ziele

Das Seminar richtet sich an TeilnehmerInnen, die ihr Angebot auf Prävention, Sprech- und Stimmtraining / Stimmcoaching ausdehnen möchten. Sie lernen

  • die Leistungskriterien für unterschiedliche Stimmsituationen zu identifizieren
  • Übungen zu den entsprechenden Stimmparametern
  • realitätsnahe Übungsbedingungen zu schaffen
  • funktionale Stimm- und Körperarbeit direkt in Gespräch, Verhandlung oder Vortrag anzubinden

Methoden

Praktische Übungen in Partner-und Gruppenarbeit, Einzeldemonstrationen, Kurzvorträge

Fortbildungspunkte: 16

Anmeldung


AVFA Workshop 2011

May 16, 14:20-15:45 Frankfurt

Singer's/ -speaker's formant in real life

Although the Singer's/Speaker's Formant is considered an asset of high quality voices, it is commonly used only in evaluating voice qualities in scientific context or in speech therapists practices rather than playing an open key role in voice training or therapy. Therapists are commonly more focused on pathological aspects of the voice rather than listening to its potentials. Teachers of voice in singing and speech tend to think of the sound as something being simply the result of a (primary) physiological process: its outcome.

Functional voice training, as initiated in Lichtenberg, Germany in the late 1980's on the other hand, takes into account the manifold ways sound interacts with the physical processes. Glottal movement is not independent of the sound reflected back on it. A more differentiated concept of sound – including the two aspects of vowels and the singer's formant -along with a more differentiated hearing opens ways to new and simple exercises in training and therapy.

This workshop shows ways of putting knowledge of the Singer's Speaker's formant into practice. It shows how vowel formants and singer's formants can be easily experienced and played with in many ways helping voices instantly to become richer in sound while being produced with considerably more ease.

Key Words: Signal processing and acoustic voice analysis, voice professionals, voice therapy, vocal training


"Körperarbeit in der Stimmentwicklung - eine Einführung"

Frechen (Bei Köln) 07./08.10.2011

Inhalte

Vernetzung: Für die Phonation als wichtig erachtete Teile wie Zunge, Kiefer, Kehlkopf, Mittelohr etc. sind Teil größerer Zusammenhänge. Ihr Funktionieren hängt also von dem Zustand "entfernter" Teile sowie dem Gesamtzustand des jeweiligen Netzes ab. Die Verbindungen laufen über

  •       -funktionale Muskelketten
  •       -die Diaphragmenkette
  •       -das Fasziennetz
  •       -Primärfunktionen
  •       -den audio-phonatorischen Kreislauf
  •       -und das Selbstbil

 

 Methoden

 Daher gibt es auch viele fruchtbare Schnittpunkte zwischen funktionalem Stimmtraining, Feldenkrais und der F.M. Alexander Technik. Sie stellen Beobachtungsraster sowie  Anleitung zu angenehmen und zugleich spannenden Übungen bereit.   Es werden Übungen angeboten zu den beiden Bereichen

  • -aktive angeleitete Bewegungssequenzen
  • -passive Bewegung.

 

Zentrale Themen

In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf der Praxis. Zentrale Themen bei der Körperarbeit in der Stimmentwicklung sind

  • Nähe und Respekt
          -Nicht-manipulatives Bewegen und Berühren
          -Integration von Fühlen, Hören und Sehen
          -Gefühltes und Gehörtes zur Sprache bringen

Die TeilnehmerInnen werden zu einer differenzierteren Selbst- und Fremdwahrnehmung und damit zu einem souveränerem Umgang mit der körperlichen Seite der Stimme befähigt. So wird es möglich, letztlich aus jedem (Bewegungs-/Stimm-)Muster eine Übung zu machen.

Ziele

Sie lernen verschiedene Ebenen der ganzkörperlichen Vernetzung von Kiefer, Lippen, Zunge, Kehlkopf und Ohr kennen. Sie erlernen Übungen zu Bewegung und Berührung (aktiv und passiv), die es ermöglichen, einschränkende Gewohnheitsmuster in diesem Netz auf angenehme Weise zu erweitern. Ausgangspunkt für diese nicht-manipulativen Interventionen ist die jeweilige Sprechoder Singsituation. Sie werden also in der Lage sein, einfache Bewegungssequenzen an alltägliche Gesprächssituationen anzubinden und somit auch direkt an Text oder Lied zu arbeiten

Methoden

Praktische Übungen in Partner-und Gruppenarbeit, Einzeldemonstrationen, Kurzvorträge

Fortbildungspunkte 16

Anmeldung


Hochleistungsstimmen - Stimmtherapie mit Schauspielerinnen und Sängerinnen

2. und 3. September 2011, Hamburg

Dieses Seminar behandelt die besonderen Anforderungen an Hochleistungsstimmen und wie Sie mit Menschen arbeiten, die auf ihrem stimmlichen Gebiet Fachleute sind.
Welche Hochleistung?

SchauspielerInnen und SängerInnen haben mehrere Leistungsfelder, in denen sie bestehen müssen bzw. positiv gewendet: wachsen können. Dazu gehören:

  • Tragfähigkeit,
  • Dynamik,
  • Tonhöhenumfang,
  • Emotion,
  • Wandlungsfähigkeit.

 

Für alle Bühnenkünstler steht dabei die Tragfähigkeit an erster Stelle: Wer nicht gehört wird oder viel Energie allein dafür aufwenden muss, der hat Schwierigkeiten mit allen anderen Parametern und letztlich mit seiner Gesundheit.


Sänger- Sprecherformanten
Während Sänger- oder Sprecherformant fürs Brötchenkaufen (Durchschnittsfunktion der Stimme) keine Rolle spielt, ist er für Bühnenkünstler von zentraler Bedeutung.


Unter welchen Bedingungen sich der Sprecher- oder Sängerformant im Stimmklang ohne Druck ausbildet, ist die Frage, mit der sich das Funktionale Stimmtraining in zentraler Weise befasst.


Es bietet darüber hinaus ein pädagogisches Konzept, das dem Lehrer/Therapeuten erlaubt, nicht in Konkurrenz zur bestehenden Sing- oder Sprechtechnik des Künstlers als Patienten zu treten. Das ist die Basis für eine Zusammenarbeit von zwei Stimmexperten an einer Stimme: Der Lehrerin/Therapeutin auf der einen und dem Künstler als Patienten auf der anderen Seite.

Anmeldung über ProLOG


Stimulative Stimmpraxis - Was funktionale Methoden auszeichnet

11. und 12. November 2011

Indirektes Vorgehen, nicht manipulative Körperarbeit, prozessoffene Aufgaben, eigenes Erfahren von funktionalen Zusammenhängen, Spielsituationen statt schematischer Übeprozeduren - das sind nur einige von vielen spannenden Eigenschaften funktionaler Methoden.
Dieses Seminar zeigt auf, wie Feldenkrais, die Alexander-Technik und das Funktionale Stimmtraining sich wechselseitig erweitern. Impulse gehen nicht nur von der Körperebene zur Stimme, sondern auch vom Ohr zur Motorik.

Das elegante indirekte Vorgehen zeigt sich im Feldenkrais etwa darin, einem Verspannungsmuster eher zu folgen, als zu versuchen, ihm entgegen zu arbeiten (Dehnung). Im Funktionalen Stimmtraining können Nebengeräusche im Klang - anstatt des Versuchs, sie abzuschalten etwa durch Erhöhung der medialen Kompression - eine wichtige Rolle zur Ausbildung der Sängerformanten spielen.

Der Wahrnehmung als zentralem Spieler in der Steuerung kommt in diesen drei Methoden eine dynamische - statt eine kontrollierende - Rolle zu. Hören Sie mal auf Ihren Stimmklang!" - das bedeutet normalerweise: Hören Sie denn nicht, was da alles falsch läuft, raschelt und rauscht?!" Die Frage Wie sitzen Sie?" scheint zu implizieren: jedenfalls nicht richtig". Wer nimmt sich schon gerne selbst wahr, wenn es dort - also bei mir - doch bloß Unzulänglichkeiten zu bestaunen gibt?

Funktionale Methoden schaffen dagegen einen positiven Zugang zur eigenen Wahrnehmung und docken an die innere Lust, sich zu erweitern und zu verbessern, sich freier und leichter zu bewegen sowie voller, bewegter und mit mehr Lust am Risiko zu sprechen oder zu singen, an.

Anmeldung über ProLog


"Suppenlöffel und Sonagramm - Stimmpädagogische Spielzeuge in funktionaler Stimmarbeit"

in Frechen (bei Köln)  25./26.11.2011

Inhalte

Im funktionalen Stimmtraining werden teils lustig anmutende, teils technisch anspruchsvolle Spielzeuge verwendet, um Zusammenhänge zwischen Hören und Phonation, Haltung und Kieferöffnung, hörgesteuerter Zungenbeweglichkeit und Atemfluß sowie Vokal- oder Sängerformanten und anderem mehr erfahrbar zu machen. Sie finden Anwendung auf allen stimmlichen Niveaus. Sie eröffnen Spielfelder außerhalb des gewohnten Rahmens und ermöglichen so einen unbelasteten Blick auf die eigene Stimme. Sie wecken spielerische Neugier auf physiologische Aspekte.

Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen einige einfache Klangerzeuger wie Luftheuler oder Klorolle mit Membran, Suppenlöffel sowie eine Software zur Frequenzanalyse. Letztere wird oft bloß im Zusammenhang mit objektiver Stimmanalyse genutzt. Die TeilenehmerInnen lernen hingegen, dieses Werkzeug (kostenlose Freeware) auch sinnlich für sich und ihre Patienten einzusetzen und so mit bisher verborgenen Anteilen der eigenen Stimme in Kontakt zu treten. (Etwa den eigenen Sängerformantbereich, den hellen oder dunklen Vokalanteil etc.).

Die anderen Spielzeuge beleuchten Phänomene wie die Registerbalance, Luftstrom und Hauch, die Rolle des weichen Gaumens für die Spannungsketten im Körper sowie die Sänger-Sprecherformanten.

Neben dem unmittelbaren Effekt von leichterer und zugleich leistungs- und ausdrucksstärkerer Phonation dienen diese Spielzeuge der Vermittlung funktionaler Zusammenhänge. Der Spielcharakter ermöglicht zudem, hinderlichen Perfektionismus zu unterwandern. Darüberhinaus fördert er das eigenständige Üben anhand der im Spiel erfahrenen physiologischen und akustischen Kriterien.
 

Ziele

  • Spielerisches Verständnis funktionaler Zusammenhänge
  • Verbeserung des Transfer von physiologischem Wissen in die therapeutisch- pädagogische Praxis
  • Anwendung stimmpädagogischer Spielzeuge zur Förderung verschiedener stimmlicher Parameter wie Luftfluß, Registerbalance, Sängerformant.

Methoden

Praktische Übungen in Partner-und Gruppenarbeit, Einzeldemonstrationen, Kurzvorträge

Fortbildungspunkte: 16

Anmeldung